Neuigkeiten:

Meine Geschichte "Das Kind" wurde als Siegergeschichte des Weltentor Wettbewerbs (NOEL-Verlag) im Bereich Mystery ausgewählt.

http://www.noel-verlag.de/

 

 

Aktuelle Bücher: 

Vom Öffnen schwerer Türen. Herausgegeben von Simone Philipp und Anton Christian Glatz, Esch Verlag, Potsdam, 2015.

 

Frischer Wind in flauen Gassen. Die erste Anthologie des Literaturflohmarkts 2.0. Herausgegeben von Anton Christian Glatz/Simone Philipp/Eva Schwinger, erschienen im Eigenverlag S. Philipp. 2014.

  

Hunde verdienen keine Namen, eine Sammlung von Geschichten, Märchen und Fabeln.

Eigenverlag S. Philipp, 2014.

 

Novembergrab. Ein Entwicklungsroman in historischem Kontext.

Eigenverlag S. Philipp, 2014.

 

 

 

Letzte Aktualisierung:

21. Oktober 2017

 

Traumberuf: AutorIn! – Und die Realität?

 

Autorin oder Autor zu sein, bedeutet für viele Menschen die Erfüllung eines Traums. Doch wie sieht die Lebens- und Arbeitsrealität von Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus? Wie viel erwirtschaften Autorinnen und Autoren mit ihren schriftstellerischen Tätigkeiten? Können sie ausschließlich hiervon ihren Lebensunterhalt bestreiten oder müssen sie zusätzlich anderen Tätigkeiten nachgehen? Wie viel Zeit investieren sie in ihre schriftstellerischen Tätigkeiten? Welche Strategien betreiben Autorinnen und Autoren, um ihre Bekanntheit zu steigern und wie erfolgreich sind diese Strategien?

 

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, habe ich in einer Studie im Auftrag der Autorinnenvereinigung e.V. 80 Schriftstellerinnen aus dem deutschsprachigen Raum nach ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen als Autorinnen befragt. Dabei ist deutlich geworden, dass die Lage von Schriftstellerinnen noch einmal um einiges prekärer ist als jene von Autoren. Vor allem aufgrund von familiären Verpflichtungen sowie der immer noch gesellschaftlich weit verbreiteten Abwertung weiblicher Arbeit, wird es schreibenden Frauen erschwert, am Literaturmarkt in ausreichender Weise Fuß zu fassen. Darüber hinaus nimmt auch der Literaturmarkt auf die Bedürfnisse von Autorinnen in nur ungenügender Weise Rücksicht und gestaltet sich männerzentriert.

 

Die Studie konzentrierte sich in ihren Ergebnissen allerdings nicht nur auf die Darstellung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Schriftstellerinnen. Darüber hinaus sollten auch Strategien aufgezeigt werden, die die Autorinnen anwenden, um ihre Lebenssituation zu meistern, sowie auch mögliche Potentiale diskutiert werden, die helfen könnten, die Bedingungen für Schriftstellerinnen dauerhaft zu verbessern. Während die Entwicklung von Strategien in der Eigenverantwortung der Autorinnen liegt, handelt es sich bei den Potentialen zumeist um gesellschaftspolitische Forderungen.

 

Haben Sie Interesse an den Ergebnissen dieser Studie? Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf.